Sophie von Kessel erhält Kurt-Meisel-Preis 2015

Verleihung zusammen mit dem Marstallplan-Publikumspreis am 19. Juli im Residenztheater

Schauspielerin Sophie von Kessel, die seit 2011 Ensemblemitglied am Residenztheater ist, erhält den mit 5.000 Euro dotierten Kurt-Meisel-Preis 2015 des Vereins der Freunde des Residenztheaters. Stefan Meissner, Vorsitzender des Vereins der Freunde des Residenztheaters: "Wir würdigen mit dem Kurt-Meisel-Preis 2015 Sophie von Kessels herausragende schauspielerische Leistungen am Residenztheater. Sie ist seit der Intendanz von Martin Kušej eine der tragenden Säulen des Resi-Ensembles. Wir sind froh, dass sie fest zu diesem Haus gehört und hier in München ihre Theaterheimat hat. Sie begeistert seit Jahren das Publikum wie gerade in Tracy Letts' 'Eine Familie' oder in der stets ausverkauften Inszenierung von 'Madame Bovary'. Wir freuen uns auf weitere Rollen von Sophie von Kessel am Residenztheater!"

Die feierliche Verleihung findet im Rahmen einer öffentlichen Theatermatinee im Residenztheater am Sonntag, den 19. Juli um 11.00 Uhr statt. Der Eintritt ist frei.


Die Laudatio auf Sophie von Kessel hält der in Paris lebende Autor und Reporter Andreas Altmann, mit dem Sophie von Kessel bereits aus seinem autobiografischen Roman "Das Scheißleben meines Vaters, das Scheißleben meiner Mutter und meine eigene Scheißjugend" im Marstall las.

Sophie von KesselSophie von Kessel

Sophie von Kessel wurde 1968 in Mexiko-Stadt geboren. Sie studierte am Max-Reinhardt-Seminar in Wien und an der Juilliard School in New York. Nach Anfängen in Film und Fernsehen wurde sie festes Ensemblemitglied an den Münchner Kammerspielen, wo sie von 1997 bis 2001 blieb. Sie spielte außerdem am Schauspiel Köln und am Deutschen Theater Berlin. Seit 2001 war sie immer wieder in verschiedenen Produktionen am Bayrischen Staatsschauspiel zu sehen. 2008 und 2009 spielte sie die Buhlschaft in Hugo von Hofmannsthals "Jedermann" bei den Salzburger Festspielen. Seit 2011 gehört sie zum Ensemble des Residenztheaters München. Neben ihrer Tätigkeit im Theater ist sie auch in zahlreichen Produktionen für Film und Fernsehen zu sehen. Sie arbeitete u. a. mit Martin Kušej, Dieter Dorn, Jan Bosse und Antoine Uitdehaag zusammen.

Aktuell ist Sophie von Kessel am Residenztheater in Tina Laniks Inszenierung von „Eine Familie“ zu sehen sowie in "Madame Bovary" (Regie Mateja Koležnik), "Der Vorname" (Regie Stephan Rottkamp) und in Martin Kušejs Inszenierung von "Die bitteren Tränen der Petra von Kant".

FÖRDERPREIS ALS PUBLIKUMSPREIS AN DAS TEAM UM ANA ZIRNER

Marstallplan 1: frei willig arbeitenMarstallplan 1: frei willig arbeitenDen diesjährigen Förderpreis erhält Regisseurin Ana Zirner zusammen mit Bühnenbildnerin Bettina Pommer und Kostümbildnerin Henriette Müller, die beim Marstallplan mit "frei willig arbeiten" eine experimentelle Kollage zum Thema "Luxus braucht Sklaverei" erarbeiteten. Ana Zirner gründete 2012 die freie Gruppe satellit produktion. Für sie ist der Umgang mit aktuellen politischen Themen untrennbar mit ihrer Theaterarbeit verbunden. Sie studierte Theaterregie an der Folkwang Universität der Künste, sowie Filmregie und Islam- und Politikwissenschaften in Berlin. Ana Zirner arbeitet auch als Filmregisseurin und Kulturmanagerin.

Der ebenfalls jährlich verliehene Förderpreis wurde in diesem Jahr erneut als Publikumspreis beim Marstallplan-Festival ermittelt, das Publikum konnte über die fünf Festival-Inszenierungen abstimmen. Der Förderpreis ist mit 6.000 Euro dotiert, der Preis wird im Rahmen der Kurt-Meisel-Preis-Matinee am 19. Juli vergeben.

Neben der Förderung besonderer Projekte des Residenztheaters ist die alljährliche Verleihung der Preise ein wesentlicher Aspekt der Unterstützung und Förderung der Arbeit des Residenztheaters durch den Verein der Freunde. Dem Verein liegt dabei besonders die Nachwuchsförderung am Herzen: "Es ist uns ein Anliegen, besondere junge Talente, die sich hier am Residenztheater künstlerisch ausprobieren können, mit diesem Preis zu fördern und ihnen eine Starthilfe für neue Projekte zu geben. Die von uns vergebenen Preise haben sich dabei schon immer als Anerkennung für besondere künstlerische Leistungen durch das Publikum verstanden, das in diesem Fall direkt mit einbezogen wird und über den Preisträger abstimmen kann.", erklärt Stefan Meissner, Vorsitzender des Vereins der Freunde des Residenztheaters.

Die Förderpreise des Vereins der Freunde des Residenztheaters werden seit 1983, der Kurt-Meisel-Preis seit 1997 verliehen. Bereits zum dritten Mal wurde der Preisträger des Kurt-Meisel-Preises unter Einbeziehung der Stimmen der Abonnentinnen und Abonnenten des Residenztheaters ermittelt.

Weitere Informationen zum Verein der Freunde des Residenztheaters finden Sie unter www.freunde-des-residenztheaters.de

 

EINE FAMILIE (FOTOGALERIE)

Marstallplan 1: frei willig arbeiten

Marstallplan 1: frei willig arbeiten

Ein Projekt von satellit produktion

Marstallplan 1: frei willig arbeiten
Eine Familie

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von Tracy Letts

Eine Familie

MARSTALLPLAN 1: FREI WILLIG ARBEITEN

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MADAME BOVARY (FOTOGALERIE)

Madame Bovary

Madame Bovary

von Albert Ostermaier nach dem Roman von Gustave Flaubert in der Übersetzung von Elisabeth Edl

Madame Bovary

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Der Vorname

Der Vorname

von Matthieu Delaporte und Alexandre de la Patellière

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