Internationale Wochen gegen Rassismus auch 2017 unter Beteiligung des Residenztheaters

Diskussionen zur Offenheit der Gesellschaft und Rassismus im Alltag

Im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus 2017 stehen vom 14. bis 23. März begleitend zu Vorstellungen der Inszenierungen "Geächtet", "Urteile" und "Wir sind jung. Wir sind stark." Diskussionsveranstaltungen zur Offenheit der Gesellschaft und Rassismus auf dem Spielplan des Residenztheaters. 

In Kooperation mit der Fachstelle für Demokratie der Landeshauptstadt München und der Initiative Offene Gesellschaft und Bayern 2 

Bijan ZamaniBijan Zamani"Offene Gesellschaft" versus "Leitkultur"

14. März,  21.00 Uhr, Schöne Aussicht – Eintritt frei
im Anschluss an die Vorstellung "Geächtet" von Ayad Akhtar

Eine Vielzahl von Forschungsprojekten und Studien zu Fragen von Migration, des Islams und aktuellen Identitätsmodellen beschreiben die Veränderungen in unserer Gesellschaft. Was sind die Erkenntnisse und was hat dies mit der Idee einer "Leitkultur" zu tun? Nach der Vorstellung "Geächtet" findet ein Podiumsgespräch mit Prof. Dr. Mathias Rohe und Schauspielern des Ensembles über die Komplexität von Identität und Anpassung statt.

Zu Gast: Prof. Dr. Mathias Rohe (Erlanger Zentrum für Islam und Recht in Europa) sowie die Schauspieler Nora Buzalka und Bijan Zamani
Moderation: Sebastian Huber

 

Alltag und Rassismus: Leben in Unsicherheit

16. März, 21.00 Uhr, Marstall – Eintritt frei
im Anschluss an die Vorstellung "Urteile" von Christine Umpfenbach

In einer aktuellen Studie beschäftigt sich Amnesty International mit Straftaten, die in Deutschland aufgrund von Hautfarbe und (angenommener) ethnischer oder kultureller Herkunft, Religion oder Nationalität begangen worden sind. Gemeinsam mit Dr. Dorothee Haßkamp von der Themengruppe Antirassismus, Amnesty International, Stefan Kastner, Kriminaldirektor bei der Münchner Polizei, und Hamado Dipama, Vorsitzender des Netzwerks Rassismus- und Diskriminierungsfreies Bayern e.V.  sowie Siegfried Benker von der Münchner Beratungsstelle für Betroffene von rechter und rassistischer Gewalt und Diskriminierung, sprechen wir über die Ergebnisse der Studie und aktuelle Erfahrungen in München.

Zu Gast: Dr. Dorothee Haßkamp (Amnesty International), Stefan Kastner (Kriminaldirektor bei der Münchner Polizei), Hamado Dipama (Vorsitzender des Netzwerks Rassismus- und Diskriminierungsfreies Bayern e.V.) und Siegfried Benker (Geschäftsführender Vorstand BEFORE München)

Moderation: Ina Krauß (Bayern 2)

 

Alltag und Rassismus: Schule

23. März, 21.00 Uhr, Marstall – Eintritt frei
im Anschluss an die Vorstellung "Wir sind jung. Wir sind stark." des JUNGEN RESI

Wie stellt sich in Erziehung und Bildung aktuell Sensibilisierung für das Thema Rassismus dar? Wie gelingt die Vermittlung der grundlegenden Werte einer toleranten, offenen Gesellschaft? Es diskutieren Schüler, Pädagogen, Künstler und Politiker.

Zu Gast: Dr. Harald Parigger (Direktor der Landezentrale für politische Bildungsarbeit), Luca Fabian (Vertreter der LandesschülerInnenvereinigung Bayern), Birgit Riegler +  Katharina Grote (Bildungskollektiv "Die Pastinaken"), Dr. Karolin Kuhn (Schulleiterin Theresia-Gerhardinger-Gymnasium) und Martin Güll (Vorsitzender des Bildungsausschusses Bayerischer Landtag)
Moderation: Andrea Koschwitz

 

Alltag und Rassismus: Schule

Alltag und Rassismus: Schule

Eine Diskussionsveranstaltung im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus

Alltag und Rassismus: Leben in Unsicherheit

Alltag und Rassismus: Leben in Unsicherheit

Eine Diskussionsveranstaltung im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus

"Offene Gesellschaft" versus "Leitkultur"

"Offene Gesellschaft" versus "Leitkultur"

Eine Diskussionsveranstaltung im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus

Buch "Urteile" am Residenztheater erhältlich

Buch mit dem Theatertext sowie zahlreichen Texten über alltäglichen und strukturellen Rassismus

Im Unrast-Verlag ist das Buch "Urteile" erschienen: Erstmals wird der Theatertext nun in einem Buch veröffentlicht, ergänzt durch zahlreiche Artikel, die unterschiedliche Dimensionen struktureller Rassismen und diskriminierender Routinen beleuchten: Wie ist die Gesellschaft beschaffen, in der die NSU-Morde möglich waren? Welche Rolle spielen die Medien, der Verfassungsschutz, die Politik im anschließenden Umgang? Und in welcher Form erlangen die Hinterbliebenen Gehör für ihre eigene Stimme im gesellschaftlichen Diskurs? Das Buch ist für 16 Euro an der Resi-Tageskasse am Marstallplatz 5 sowie vor und nach den Vorstellungen im Foyer des Residenztheaters und an der Marstallkasse erhältlich.

Buch "Urteile" am Residenztheater erhältlich

"Denkanstöße": Schüler-Stimmen zu "Wir sind jung. Wir sind stark."

"Die Emotionen, die übermittelt wurden, waren atemberaubend. Noch dazu diese Nähe zu der Handlung, wie sie kein Film vermitteln kann": Schülerinnen und Schüler einer 11. Klasse haben uns nach dem Besuch einer Aufführung von "Wir sind jung. Wir sind stark." geschrieben. Eindrücke im Blog. MEHR ...
"Denkanstöße": Schüler-Stimmen zu "Wir sind jung. Wir sind stark."

JUNGES RESI BRINGT BURHAN QURBANIS "WIR SIND JUNG. WIR SIND STARK" AUF DIE BÜHNE

Premiere mit Jugendlichen der intergroup am 5. Februar im Marstall

Anja Sczilinski, die Leiterin des JUNGEN RESI, inszeniert mit jugendlichen Darstellern "Wir sind jung. Wir sind stark" nach dem preisgekrönten Film von Burhan Qurbani, der von den ausländerfeindlichen Ausschreitungen in Rostock-Lichtenhagen im Jahr 1992 handelt. Die Autoren von "Wir sind jung. Wir sind stark.", Martin Behnke und Regisseur Burhan Qurbani, erhielten im Januar den Bayerischen Filmpreis für das beste Drehbuch, das vom JUNGEN RESI für die Bühne adaptiert wurde und nun zum ersten Mal im Theater zu sehen ist.

JUNGES RESI BRINGT BURHAN QURBANIS "WIR SIND JUNG. WIR SIND STARK" AUF DIE BÜHNE
Wir sind jung. Wir sind stark. (JUNGES RESI)

Wir sind jung. Wir sind stark. (JUNGES RESI)

nach dem Film von Burhan Qurbani und dem Drehbuch von Martin Behnke und Burhan Qurbani

Wir sind jung. Wir sind stark.
Geächtet

Geächtet

von Ayad Akhtar

Geächtet
Urteile

Urteile

von Christine Umpfenbach und Azar Mortazavi

Urteile